Geht doch! Klimapilger fordern für 2016 neue Aktionen

Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit
hat mit seiner Aktion einen kleinen Beitrag geleistet, die Klimaschutzkonferenz COP21 in Paris (30.11.-12.12.2015) zum Erfolg werden zu lassen. Erstmals wurden verbindliche und ambitionierte Verträge für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit unterzeichnet. Spätestens jetzt sollte sich jeder, von der Privatperson bis hin zum Vorstandsvorsitzenden eines Großkonzerns, genau überlegen, was an Ressourcen unbedingt eingesetzt werden muss. Es ist wichtig, ständig die Einhaltung der Verträge anzumahnen.

Logo: KlimapilgernAus den Reihen der Klimapilger (www.klimapilgern.de) werden Rufe nach einer Fortsetzung des langen ökumenischen Pilgerwegs lauter, um Medieninteresse zu wecken. Dieses soll dann zum Beispiel Politiker mahnen, sich nachhaltig für den Klimaschutz und die Durchsetzung der Klimaverträge einzusetzen.

Weiterhin hat der ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit 2015 gezeigt, wie gut er geeignet ist, Passanten anzusprechen. „Klimaschutz beginnt bei jedem Zuhause!“ „Warum ist es wichtig, jetzt zu agieren und wie mache ich das?“

Auch ließen sich gut politische Forderungen transportieren, wie „Raus aus der Kohle!“ (Vorschlag von Ferdi). Auf einem Pilgerweg von Dresden nach Potsdam (Vorschlag von Christian) (8 Tage)?

Also, wer macht mit? Wer in der Ökumene ist bereit, die Planung tatkräftig zu unterstützen?

Geht doch! Vorschlag für 2017: Braunschweig, Dresden, Postdam, BerlinMein Vorschlag: Wie wäre es mit einem Weg von Braunschweig über Dresden nach Potsdam und Berlin. Ca. 800 km (in 5 Wochen gut zu schaffen) durch die Braukohlereviere in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg?

Das wären dann die Stationen (die Jahreszahlen geben das früheste geplante Ende des jeweiligen Braukohleabbaus an):

  • Braunschweig (Start)
  • Schöningen, Braunkohletagebau -2017
  • Amsdorf, Braunkohletagebau -2035
  • Profen, Braunkohletagebau -2035
  • Vereintes Schleenhain, Braunkohletagebau -2040
  • Dresden
  • Reichwalde, Braunkohletagebau -2040
  • Nochten, Braunkohletagebau -2050
  • Welzow-Süd, Braunkohletagebau -2042
  • Cottbus-Nord, Braunkohletagebau -2015
  • Jänschwalde, Braunkohletagebau -2050
  • Potsdam
  • Berlin (Ziel)

Über Pilgerwolf

Sein Lebensmotto beruht auf einem Mark Twain zugesprochenen Zitat: „Age is an issue of mind over matter. If you don’t mind, it doesn’t matter.“ Er schließt darin seine Zuwendung zu Familie, Glaube und Hobbies, wie Singen, Wandern und WebWorx, ein.

Seit März 2013 ist „Pilgerwolf“ auf seinem persönlichen Pilgerweg, zu Fuß von Hamburg nach Santiago de Compostella (letzter Zwischenstop: Metz (F) im Herbst 2015). Vom 17.10. bis 30.11.2015 unterstützte er die Aktion „Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ durch seine Teilnahme von Münster bis Paris (ca. 800 km).

Seither engagiert sich Wolfgang als Mitglied der „Pilger-Basis Paris 2015“ ehrenamtlich an der Ausarbeitung und Mitplanung weiterer Klimapilgerwege. Vom 18.10.-5.11.2017 pilgerten, auf einem maßgeblich von ihm erarbeiteten und geplanten Weg, 30 Klimapilger unter dem Motto „Geht doch weiter! 2. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ knapp 400 km von der Wartburg in Eisenach zur Weltklimakonferent COP 23 in Bonn. Die Gruppe wurde von ihm selbst geführt,

Für das Jahr 2018 beteiligt er sich an der Ausarbeitung eines Klimapilgerwegs, der deutsche Braunkohlereviere, Landeshauptstädte und die COP 24 in Katowice (Polen) einschließt, vermutlich etwa 1500 km.

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